Warenkorb 0
Die heile Hölle

Die heile Hölle

Normaler Preis 3.00 CHF 0.00 CHF

In seinem dritten Roman Die heile Hölle - dazwischen liegt ein Band mit Erzählungen -verläßt Späth die bis dahin so erfolgreiche picardische Erzählweise und beschreibt jetzt ganz verhalten, damit um so böser, eine Familienhölle. Späth schildert jeweils einen Tag aus dem Leben jeweils eines Mitglieds einundderselbcn Familie, der anders verläuft als alle übrigen Tage. Der Vater begeht einen sexuell motivierten Affektmord, die Mutter besinnt sich ihrer lange unterdrückten lesbischen Neigung, die Schwiegertochter gibt sich einem gemieteten Body-building-Typ hin, der Sohn begeht Selbstmord. Bevor es zu diesen tableauartigen Schlüssen kommt, legt Späth Schicht um Schicht die Abgründe unter der Oberfläche scheinbar wohlgeordneter Bürgerleben auf. Vor allem die verborgenen Ängste, die uneingestandenen Wunsche und Begierden und die bis ins Tragische gesteigerte Entfremdung der Familienmitglieder untereinander.

Autor: Gerold Späth
Ausgabe: 1983
Verlag: Fischer Verlag
Einband: Taschenbuch
Seiten: 187
Sprache: Deutsch
Zustand: mittel

Mehr aus dieser Kategorie