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Fatik und der Jongleur von Kalkutta

Fatik und der Jongleur von Kalkutta

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Bablu, der jüngste Sohn eines reichen Anwalts aus Kalkutta, wird entführt. Bevor die Entführer Lösegeld fordern können, rammt ein LKW ihr Auto. Der Junge wird aus dem Wagen geschleudert und bleibt bewußtlos liegen. Als Bablu erwacht, weiß er weder, wie er heißt, noch woher er kommt; er hat sein Gedächtnis verloren. Er geht zum Bahnhof und will auf einen fahrenden Zug aufspringen. Dabei wird der Jongleur und Straßenkünstler Harun auf ihn aufmerksam. Erglaubt Bablu seine abenteuerliche Geschichte und akzeptiert den erfundenen Namen - Fatik Chandra Pal. Harun bringt Fatik bei einem befreundeten Cafe-Besitzer unter, der ihn als Kellner arbeiten läßt. Eines Tages tauchen zwei finstere Gestalten im Cafe auf, es sind die beiden überlebenden Entführer. Als Fatik eines Abends mit Harun in einemTaxivor seinen Verfolgern flieht, fällt ihm sein Unfall und seine Entführung wieder ein; sein Gedächtnis ist zurückgekehrt. Haroun bringt Bablu zu seinem Vater. Doch der beschimpft den Jongleur, weil er seinen Jungen in einem soschäbigen Cafe arbeiten ließ. Fatik wird schmerzlich bewußt, daß er zwar ein komfortables, aber liebloses Zuhause hat. Er will zu Harun zurück. Das überaus spannende Buch vermittelt lebendig und einprägsam, dabei aber immer unterhaltend, die uns fremde Lebensweise in der Riesenstadt Kalkutta. Nachvollziehbar beschreibt der Autor aus eigener Erfahrung heraus, wie die Menschen in Indien leben. Er fällt dabei nie in eine Schwarzweißmalerei, denn gekonnt läßt die Erzählung die Jugendlichen am wirklichen Alltag der Inder teilnehmen. 16 Illustrationen und eine Karte tragen dazu das ihre bei.

Autor: Satyajit Ray
Ausgabe: 1981
Verlag: aare Verlag
Einband: gebunden
Seiten: 159
Sprache: Deutsch
Zustand: gut

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