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Finks Krieg

Finks Krieg

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Achtzehn Jahre lang war der Beamte Stefan Fink in dem Amt tätig, das er selbst aufgebaut hat, dann verliert seine Partei die Landtagswahl, der neue und junge Staatssekretär Tronkenburg teilt dem Beamten Fink mit, er werde »umgesetzt«. Fink erfährt, daß ein Parteifreund des Staatssekretärs die Stelle bekommen soll. Fink wehrt sich. Staatssekretär Tronkenburg kontert. Es habe massive Beschwerden gegeben über Finks Amtsführung. Jetzt wird es für Fink ein Kampf um seine Ehre. Fink war mit Leidenschaft Beamter. Beruf und Leben sind ihm untrennbar geworden. Wer das eine angreift, verletzt das andere. Sein Kampf um Rehabilitierung macht ihn zur Unperson. Auch als seine eigene Partei wieder an die Macht kommt, hört der Kampf nicht auf. Fink sieht sich mehr und mehr »dem System« ausgeliefert. Die Mächtigen können ihre Macht an jeder beliebigen Stelle ausüben oder ausüben lassen. Der Beamte Fink hat auch Helfer: Idealisten, Pfarrer, Bürgerrechtskämpfer, Studenten, Professoren, Freunde. Aber je länger er seinen Krieg führt, desto mehr muß er erfahren, daß sein Krieg eben nur SEIN Krieg ist. Für keinen so notwendig wie für ihn. Familie, Verwandtschaft, Freunde und Helfer – alle raten, diesen Krieg zu beenden. Fink dagegen: Jemand, der um sein Leben kämpft, kann nicht aufhören, um sein Leben zu kämpfen. Seine Erfahrung: Auch in einem Rechtsstaat kann es, wenn du auf deinem Recht bestehst, das Leben kosten.

Autor: Martin Walser
Ausgabe: 1996
Verlag: Suhrkamp Verlag
Einband: gebunden
Seiten: 310
Sprache: Deutsch
Zustand: gut

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