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Gedichte, Prosa, Hörspiele

Gedichte, Prosa, Hörspiele

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Diese Auswahl ist ein Ereignis. Sie stammt vom Schweizer Dichter Rainer Brambach, Günter Eichs Freund, einem der besten Kenner dieser Dichtung von bleibendem Wert. Günter Eichs Werk ist schmal, auf Wesentliches konzentriert. Neben Prosastücken und zwei Marionettenspielen sind es vor allem Hörspiele und Gedichte, die seinen Namen bekannt machten. Seit der Erstsendung des Stückes Träume im Jahre 1951 haben Eichs Radiodichtungen die Entwicklung des Hörspiels entscheidend beeinflußt und es erst zu einer eigenständigen literarischen Gattung werden lassen. Mit seinen surrealen Traumstimmen gestaltet Eich die unheimlichen Kräfte unseres Wesens, die uns bedrängen und gefährden. Nach den Erschütterungen, die den Menschen in der Nazizeit und im 2. Weltkrieg aufwühlten, waren es die Werke dieses Dichters, in denen die Gewalt der Seelen aufbrach; Günter Eich war damit einer der wenigen, die mit ihrer Dichtung heilend wirkten. Durch die angstvollen Träume hindurch aber sucht dieser Dichter die heile Welt, und dabei fühlt er sich, wie er 1959 in seiner Darmstädter Büchner-Rede sagte, mit dem Einzelgänger und Außenseiter, dem «lücklosen Träumer verbündet, mit allen, die das Elend der Welt nicht vergessen können, wenn sie glücklich sind.Seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt, schrieb Eich im Jahre 1951. Mit diesem berühmten Satz kann sein Werk umschrieben werden, auch wenn über seinen jüngsten Gedichten eine Resignation liegt, die durch die Ironie, in die sie sich bisweilen kleidet, nur um so schmerzlicher bewußt wird.

Autor: Günter Eich
Ausgabe: 1967
Verlag: Ex Libris
Einband: gebunden
Seiten: 310
Sprache: Deutsch
Zustand: mittel

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