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Kämpfer für das verlorene Glück

Kämpfer für das verlorene Glück

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Jaskulski, das war bis jetzt ein Geheimtip für Eingeweihte, ein Name, der all jenen Frauen und auch Männern in den Ohren klang, die einen Ort suchten, an dem ihre Kinder in einer gewaltfreien Umgebung und gewaltfrei zur Welt kommen konnten - und dies im Krankenhaus. Weit über die Grenzen des Burgenlandes hinaus wurde sein Name bekannt und berühmt, bis die Hierarchie der Krankenhausverwaltung mit seinem Tun nicht mehr einverstanden sein konnte, weil Zahlen, Statistiken und vor allem die Auslastung der Krankenbetten - und damit das Geld - wichtiger waren als glückliche Mütter und gesunde Kinder. Die Vorwürfe der Verwaltungshierarchie: Jaskulski betreibe keine Schulmedizin, die Auslastung der Betten sei aufgrund der Möglichkeit zur ambulanten Geburt sowie der vorzeitigen Entlassung der Patienten zu gering. Aufgrund psychologischer Studien gewann der Autor wesentliche Erkenntnisse über die Leib-Seele-Beziehungen des Menschen in der Medizin, aus der ausschließlich eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen in medizinischer Hinsicht resultieren kann. Wer so denkt, löst Widerspruch aus, nicht nur in der Medizin, obwohl das Menetekel an der Wand unübersehbar ist. Aber es muß so gedacht werden, damit unsere Kinder gewaltfrei und in gewaltfreier Umgebung geboren werden können. Daß dies nur durch mündige Frauen geschehen kann, sollte uns stolz machen, obwohl der Krankenhaushierarchie und vielen Primarii mündige Frauen ein Übel sind. Jaskulski hat seinen Kampf auf der menschlichen Ebene schon gewonnen. Das Buch soll Bewußtsein schaffen und Aufklärung bringen, daß sein Engagement für die Mütter und Kinder mithilft, an einer lebenswerten Gesellschaft von Morgen zu bauen.

Autor: Wolf Jaskulski
Ausgabe: 1992
Verlag: Edition Tau
Einband: gebunden
Seiten: 136
Sprache: Deutsch
Zustand: mittel

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